Thermographie

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Im Team betreiben Jörg Dehncke und Bettina Jungjohann seit August 2007 den Therapiestall Nettelsee. Es werden Pferde mit der VetDrop Technologie erfolgreich behandelt. Begleitend wird die Thermographie zur Kontrolle u.v.m. eingesetzt. Hier einige grundsätzliche Informationen zur Thermographie.

Was ist Thermographie?


Thermographie ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem für den Menschen unsichtbare Infrarotstrahlung von einem Detektor erfaßt, und in ein sichtbares Bild umgewandelt wird. Die Thermographie wird mit einer Wärmebildkamera durchgeführt. 

Welche Vorteile bietet die Thermographie?

Non-invasiv, strahlungsfrei, berührungslos, mobil, problemlos in jedem Stall anwendbar, stressfrei und schmerzlos fürs Tier, große Anwendungspalette in der Prophylaxe, schnelles Ergebnis. Besonders bei unklaren Lahmheiten im Weichteilgewebe oder Knorpel und in der Prophylaxe ist die Anwendung der Thermographie besonders sinnvoll. Es können thermografische Auffälligkeiten entdeckt werden, bevor der Schaden am Pferd entsteht. 
Unbestritten ist die Tatsache, dass ein Tier verständlicherweise den genauen Schmerzpunkt nicht anzeigen kann. Hier leistet die Thermographiediagnostik exzellente Dienste, da sie den Erkrankungsherd punktgenau lokalisieren kann und auch das Ausmaß der Schmerzausstrahlung anzeigt. Deshalb eignet sich die Thermographie gerade und speziell zur Begutachtung des aktiven Bewegungsapparates eines Tieres.
Es ist möglich, nicht nur die Primärerkrankung, sondern auch etwaige Sekundärerkrankungen zu erkennen. Z. B. Bei einer Schonhaltung nach einer Lahmheit auf dem linken Bein sind häufig Auffälligkeiten auf dem Rücken zu erkennen, die dann durch ein entsprechendes Training oder einer speziellen Massagetechnik behoben werden können. 

Was ist bei einer thermografischen Untersuchung zu beachten?

Optimale Voraussetzungen:
Das Pferd muß trocken und schmutzfrei sein, jedoch nicht frisch gestriegelt, am besten zuletzt am Abend zuvor oder 2 Stunden vor der thermografischen Untersuchung. Es sollte keine Salbe, kein Fliegenspray oder dergleichen angewendet worden sein. Das Pferd darf vorher nicht geritten worden sein (Ausnahmen nur nach vorheriger Absprache je nach Fragestellung). Das Pferd darf nicht in der Sonne gestanden haben. Verbände, Bandagen und Decken 2 Stunden vorher abnehmen. Hufe gut säubern, aber nicht einfetten.
Thermografische Untersuchung:
Die thermografische Untersuchung der gesamten Pferdes dauert ca. 20 - 30 Minuten. Danach werden die Bilder am Computer ausgewertet. Es gibt für den Kunden einen thermografischen Bericht mit den wichtigsten Bildern.

Anwendungsgebiete der Thermographie:
Schneller Nachweis und Lokalisierung von Problembereichen unterschiedlichster Ursachen, wie z. B. 
- Entzündungen (Hufabszeß, Gelenkentzündung, Sehnenentzündung, Muskelentzündung)
- Muskelfaserrisse, Bänderrisse, Sehnenrisse
- Blockaden in der Wirbelsäule
- Muskelverspannungen
- Trainingsüberwachung und Verletzungsprophylaxe im Sport
- Therapie- und Heilungskontrolle z. B. während der VetDrop Behandlung
- Sattelkontrolle

Wer führt die thermografische Untersuchung durch?

Jörg Dehncke ist seit 2008 zertifizierter Veterinärthermograf. 
Bettina Jungjohann ist staatlich geprüfte medizinisch-technische Radiologieassistentin, Fortbildungsschwerpunkt Thermographie und seit 2008 zertifizierte Veterinärthermografin. 

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